Unsere Vision Team Kontakt Werben SPENDEN Disclaimer Newsletter Twitter Facebook

Levomepromazin Arzneimittelgruppen Neuroleptika Phenothiazine

Levopromazin ist ein Neuroleptikum aus der Gruppe der Phenothiazine zur Behandlung psychiatrischer Störungen. Die Effekte beruhen unter anderem auf dem Antagonismus an Dopamin-Rezeptoren. Das Arzneimittel wird peroral bis zu viermal täglich verabreicht. Die Dosis wird einschleichend und individuell bestimmt. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören eine orthostatische Hypotonie, ein schneller Pulsschlag, EKG-Veränderungen, Herzrhythmusstörungen, Schläfrigkeit und Dämpfung. Levomepromazin kann das QT-Intervall verlängern.

synonym: Levomepromazinum, Levomepromazini hydrochloridum PhEur, Levomepromazini maleas PhEur

Produkte

Levomepromazin ist in Form von Filmtabletten und Tropfen im Handel (Nozinan®). Es ist in der Schweiz seit 1958 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Levomepromazin (C19H24N2OS, Mr = 328.5 g/mol) liegt in den Arzneimitteln als Levomepromazinhydrochlorid oder Levomepromazinmaleat vor. Dabei handelt es sich um schwach gelbliche, kristalline Pulver. Levomepromazinmaleat ist in Wasser schwer löslich und Levomepromazinhydrochlorid ist leicht löslich.

Wirkungen

Levomepromazin (ATC N05AA02 ) hat antipsychotische, adrenolytische, antihistamine, stark sedierende und antiemetische Eigenschaften. Die Effekte beruhen unter anderem auf dem Antagonismus an Dopamin-Rezeptoren. Die Halbwertszeit liegt zwischen 15 bis 30 Stunden.

Indikationen

Zur Behandlung psychiatrischer Störungen:

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Dosierung wird einschleichend individuell bestimmt. Das peroralen Arzneiformen werden zwei- bis viermal täglich verabreicht.

Kontraindikationen

Bei der Anwendung müssen zahlreiche Vorsichtsmassnahmen beachtet werden. Die vollständigen Angaben finden sich in der Fachinformation.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören eine orthostatische Hypotonie, ein schneller Pulsschlag, EKG-Veränderungen, Herzrhythmusstörungen, Schläfrigkeit und Dämpfung. Weitere häufige Nebenwirkungen sind:

Levomepromazin kann das QT-Intervall verlängern und selten zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen (Torsade de Pointes).

siehe auch

Phenothiazine

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

© PharmaWiki 2007-2017 - PharmaWiki informiert unabhängig und zuverlässig über Medikamente und Gesundheit.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 9.4.2017 geändert.
Produkte zu dieser Seite anzeigen