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Kokosblütenzucker Lebensmittel Süssungsmittel

Kokosblütenzucker ist ein Süssungsmittel, das aus dem Saft der Blüten der Kokospalme durch Einkochen gewonnen wird. Er liegt in der Regel als braunes, körniges Pulver vor und schmeckt nach Karamell. Kokosblütenzucker besteht hauptsächlich aus Saccharose. Daneben sind geringe Anteile anderer Zucker, Mineralstoffe, Vitamine, Proteine, Fette und Fasern enthalten. Im Unterschied zur Saccharose ist der glykämische Index etwas tiefer.

synonym: Kokoszucker, Kokosnusszucker, Palmzucker, Coconut Sugar

Produkte

Kokosblütenzucker ist in Lebensmittelgeschäften und im Fachhandel von verschiedenen Anbietern erhältlich. Hergestellt wird er hauptsächlich in Indonesien und auf den Philippinen.

Struktur und Eigenschaften

Kokosblütenzucker wird aus dem Saft (Nektar) der Blüten der Kokospalme Cocos nucifera durch Einkochen und Kristallisation gewonnen. Er liegt in der Regel als braunes, körniges Pulver vor. Kokosblütenzucker schmeckt nicht nach Kokosnuss, sondern würzig und nach Karamell. Er besteht hauptsächlich und zu weit über 90% aus Saccharose wie der gewöhnliche Haushaltszucker, mit einem geringen Anteil an Glucose und Fructose. Daneben sind Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Proteine, Fette und Fasern enthalten.

Kokosblütenzucker, zum Vergrössern anklicken. Foto © PharmaWiki

Wirkungen

Kokosblütenzucker hat einen süssen Geschmack. Zu den möglichen Vorteilen gehören, dass er natürlich, pflanzlich, kaum verarbeitet (unraffiniert), glutenfrei und vegan ist. Er enthält keine Zusatzstoffe, keine Konservierungsmittel und keine Farbstoffe. Der glykämische Index ist etwas tiefer als bei der Saccharose. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nach der Einnahme weniger stark ansteigt.

Anwendungsgebiete

Als Süssungsmittel, auch zum Kochen und Backen.

Nachteile

Wie der normale Zucker besteht auch der Kokosblütenzucker hautpsächlich aus Saccharose und hat nur einen etwas tieferen Brennwert (etwa 385 statt 400 kcal pro 100 g). Kokosblütenzucker ist viel teurer als Zucker. Kokosblütenzucker ist aus unserer Sicht nur unwesentlich gesünder als der normale Kristallzucker.

siehe auch

Saccharose

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 25.8.2017 geändert.
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