Unsere Vision Team Kontakt Werben SPENDEN Disclaimer Newsletter Twitter Facebook

Isradipin Arzneimittelgruppen Calciumkanalblocker Dihydropyridine

Isradipin ist ein blutdrucksenkender und gefässerweiternder Wirkstoff aus der Gruppe der Dihydropyridine zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks. Die Kapseln werden in der Regel einmal täglich unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Die Wirkungen beruhen auf der Blockade von spannungsabhängigen Calciumkanälen vom L-Typ in der glatten arteriellen Gefässmuskulatur. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, periphere Ödeme, Wärmegefühl und Flush. Diese Nebenwirkungen sind im Wesentlichen eine Folge der Gefässerweiterung. Isradipin wird von CYP3A4 metabolisiert und es sind entsprechende Arzneimittel-Wechselwirkungen möglich.

synonym: Isradipinum PhEur

Produkte

Isradipin ist in Form von Kapseln im Handel (Lomir® SRO). Es ist in der Schweiz seit 1991 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Isradipin (C19H21N3O5, Mr = 371.4 g/mol) ist ein Racemat. Es liegt als gelbes, kristallines Pulver vor, das in Wasser praktisch unlöslich ist.

Wirkungen

Isradipin (ATC C08CA03 ) hat blutdrucksenkende Eigenschaften. Die Wirkungen beruhen auf der Blockade von spannungsabhängigen Calciumkanälen vom L-Typ in der glatten arteriellen Gefässmuskulatur. Dadurch löst es eine periphere Gefässerweiterung aus.

Indikationen

Zur Behandlung des hohen Blutdrucks (essentielle Hypertonie).

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Kapseln werden in der Regel einmal täglich unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen.

Kontraindikationen

Isradipin ist bei Überempfindlichkeit, auch gegen andere Dihydropyridine, bei einem Herz-Kreislauf-Schock, instabiler Angina pectoris, während eines Myokardinfarkts, während eines Monats danach, bei Leberfunktionsstörungen und Lebererkrankungen kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Isradipin wird von CYP3A4 metabolisiert. Entsprechende Arzneimittel-Wechselwirkungen mit CYP-Inhibitoren und -Induktoren sind möglich. Andere Antihypertonika können die Wirkungen von Isradipin verstärken.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, periphere Ödeme, Wärmegefühl und Flush. Weitere häufige Nebenwirkungen sind Ausschlag, Atemstörungen, Müdigkeit, Unwohlsein, eine erhöhte Urinausscheidung, Schwindel, Verdauungsstörungen, ein schneller Puls und fühlbare Herzschläge.

siehe auch

Dihydropyridine

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

© PharmaWiki 2007-2017 - PharmaWiki informiert unabhängig und zuverlässig über Medikamente und Gesundheit.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 8.4.2017 geändert.
Produkte zu dieser Seite anzeigen