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HPV-Impfung Arzneimittelgruppen Impfungen

Beim HPV-Impfstoff handelt es sich um ein Arzneimittel zur Vorbeugung von Erkrankungen, die von humanen Papillomaviren (HPV) verursacht werden. Dazu gehören insbesondere Gebärmutterhalskrebs, Krebsvorstufen und Genitalwarzen. Der Impfstoff ist nicht-infektiös und enthält HPV-Virusproteine des Viruskapsids. Er wird vorzugsweise vor Beginn der sexuellen Aktivität gemäss dem Impfschema intramuskulär in den Oberarm gespritzt. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Reaktionen an der Injektionsstelle sowie Kopfschmerzen, Fieber, Schwindel und Übelkeit. Sehr selten sind schwere Nebenwirkungen möglich.

synonym: HPV-Impfstoff

Produkte

Der HPV-Impfstoff ist in der Schweiz in Form einer Suspension zur intramuskulären Injektion im Handel (Gardasil®, Cervarix®). Die Impfung ist seit dem Jahr 2006 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Die Impfstoffe enthalten das rekombinante L1-Protein aus dem Kapsid verschiedener HPV-Typen. Es liegt in Form nicht-infektiöser virusartiger Partikel vor und wird mit biotechnologischen Methoden hergestellt.

Wirkungen

Die Impfstoffe können vor den sexuell übertragenen humanen Papillomaviren (HPV) und den von ihnen ausgelösten Erkrankungen schützen.

Indikationen

Zur Vorbeugung von Erkrankungen, die von humanen Papillomviren (HPV) verursacht werden, insbesondere:

Dosierung

Gemäss der Arzneimittel-Fachinformation. Der Impfstoff wird gemäss dem Impfschema intramuskulär gespritzt. Er darf nicht intravasal verabreicht werden!

Kontraindikationen

Die HPV-Impfung ist bei einer Überempfindlichkeit und während einer akuten, schweren, fieberhaften Erkrankung (z.B. Grippe) kontraindiziert. Sie soll nicht während einer Schwangerschaft durchgeführt werden. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Immunsuppressiva können die Wirksamkeit des Arzneimittels möglicherweise reduzieren.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Reaktionen an der Injektionsstelle wie Rötungen, Schmerzen, Bluterguss, Juckreiz und Schwellungen. Weitere häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Fieber, Schwindel und Übelkeit. Nach der Impfung kann eine Synkope auftreten, die von krampfartigen Bewegungen begleitet sein kann. Deshalb sollen die Patienten während 15 Minuten überwacht werden. Sehr selten sind schwere unerwünschte Wirkungen möglich. Dazu gehören schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie) und zentrale Störungen.

siehe auch

Gebärmutterhalskrebs, Condylomata acuminata

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 27.7.2016 geändert.
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