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Gebrochene Rippen Indikationen

Ein Rippenbruch äussert sich in akuten Schmerzen, die vor allem beim Atmen, Husten und bei Druck auftreten. Die Verletzung entsteht in der Regel aufgrund einer mechanischen Gewalteinwirkung, zum Beispiel beim Sport, bei einem Autounfall oder bei einem Sturz. Zu den Risikofaktoren gehören Kontaktsportarten, Krebserkrankungen und Osteoporose. Ein Rippenbruch ist nicht immer harmlos und kann von inneren Verletzungen und Lungenerkrankungen begleitet sein. Eine einzelne Fraktur heilt meistens innert ein bis zwei Monaten ab. Zur medikamentösen Behandlung werden Schmerzmittel eingesetzt. Es ist wichtig, dass eine Schonatmung vermieden wird.

synonym: Rippenfraktur, Rippenbruch

Symptome

Ein Rippenbruch äussert sich in akuten Schmerzen, die vor allem beim Atmen, beim Husten und bei Druck auftreten und kann von einem knirschenden Geräusch begleitet sein. Zu den möglichen Komplikationen und Begleiterkrankungen gehören unter anderem innere Verletzungen, ein Pneumothorax, eine Lungenentzündung, Lungenkontusion, Atemstörungen, eine Ateminsuffizienz und Blutungen. Es können eine oder mehrere Rippen betroffen sein und eine Rippe kann mehrmals gebrochen sein. Man spricht von einer Rippenserienfraktur, wenn über drei Rippen betroffen sind.

Ursachen

Die Verletzung entsteht üblicherweise aufgrund einer mechanischen Gewalteinwirkung, z.B. beim Sport, bei einem Autounfall, einem Aufprall oder nach einem Sturz. Auch eine wiederholte Überbelastung und starkes Husten können zu angerissenen oder gebrochenen Rippen führen. Zu den Risikofaktoren gehören unter anderem:

Diagnose

Die Diagnose wird in ärztlicher Behandlung anhand der Patientengeschichte, der körperlichen Untersuchung und mit bildgebenden Verfahren (z.B. Röntgen, CT, Ultraschall) gestellt. Begleitverletzungen müssen ausgeschlossen oder separat behandelt werden.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Einzelne Rippen heilen in der Regel innert ein bis zwei Monaten von alleine aus. Die Behandlung einer Serienfraktur erfolgt stationär.

Weitere nicht-medikamentöse Möglichkeiten sind unter dem Artikel Akute Schmerzen dargestellt.

Medikamentöse Behandlung

Zur medikamentösen Behandlung werden Schmerzmittel wie Paracetamol (z.B. Dafalgan®) eingesetzt, um die Schmerzen zu lindern und Atemstörungen zu vermeiden. Falls Paracetamol nicht wirksam ist, können auch NSAID mit einem Magenschutz oder Opioide verabreicht werden.

Lokal verabreichte Arzneimittel wie Gele und Salben wie ein Diclofenac-Gel (Voltaren®, Generika) sind kühlend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Sie sind in der Regel gut verträglich.

siehe auch

Schmerzmittel, Prellung, Akute Schmerzen

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 26.10.2013 geändert.
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