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Flecainid Arzneimittelgruppen Antiarrhythmika

Flecainid ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Antiarrhythmika zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Es gehört zu den Lokalanästhetika der Klasse Ic und wird peroral und parenteral verabreicht. Die Tabletten werden in der Regel zweimal täglich eingenommen. Die Effekte beruhen auf der Blockade von Natriumkanälen. Flecainid kann wie andere Antiarrhythmika selbst Herzrhythmusstörungen verursachen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen und Atemstörungen. Flecainid ist ein Substrat von CYP2D6 und es sind entsprechende Arzneimittel-Wechselwirkungen möglich.

synonym: Flecainidum, Flecainidi acetas PhEur, Flecainidacetat

Produkte

Flecainid ist in Form von Tabletten und als Injektionslösung im Handel (Tambocor®). Es ist in der Schweiz seit 1984 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Flecainid (C17H20F6N2O3, Mr = 414.3 g/mol) liegt in Arzneimitteln als Flecainidacetat vor, ein weisses, kristallines und sehr hygroskopisches Pulver, das in Wasser löslich ist. Es handelt sich um ein Lokalanästhetikum vom Amidtyp und ein Piperidin- und Benzamid-Derivat. Flecainid ist mit Procainamid und Encainid verwandt.

Wirkungen

Flecainid (ATC C01BC04 ) hat antiarrhythmische Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der Blockade von kardialen Natriumkanälen. Die Halbwertszeit liegt bei etwa 20 Stunden.

Indikationen

Zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Tabletten werden in der Regel zweimal täglich eingenommen. Die deutsche Fachinformation empfiehlt eine nüchterne Einnahme.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Flecainid wird über CYP2D6 metabolisiert. Arzneimittel-Wechselwirkungen sind unter anderem mit CYP-Hemmern und -Induktoren sowie mit anderen Antiarrhythmika möglich.

Unerwünschte Wirkungen

Flecainid kann wie andere Antiarrhythmika selbst Herzrhythmusstörungen verursachen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen und Atemstörungen (Dyspnö).

siehe auch

Antiarrhythmika

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 7.4.2017 geändert.
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