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Felodipin Arzneimittelgruppen Calciumkanalblocker Dihydropyridine

Felodipin ist ein blutdrucksenkender Wirkstoff aus der Gruppe der Dihydropyridine zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks und Angina pectoris. Die Tabletten werden einmal täglich morgens, nüchtern oder mit einem leichten Frühstück eingenommen. Die Wirkungen beruhen auf Blockade von Calciumkanälen in der glatten Gefässmuskulatur und der daraus entstehenden Gefässerweiterung. Felodipin wird von CYP3A4 metabolisiert und hat ein Potential für Arzneimittel-Wechselwirkungen. Es soll nicht mit Grapefruitsaft verabreicht werden. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören eine Hautrötung (Flush), Kopfschmerzen und periphere Ödeme. Die Nebenwirkungen sind grösstenteils eine Folge der Gefässerweiterung.

synonym: Felodipinum PhEur

Produkte

Felodipin ist in Form von Retardtabletten im Handel. Neben dem Original Plendil® sind auch Generika verfügbar. Es ist in der Schweiz seit 1988 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Felodipin (C18H19Cl2NO4, Mr = 384.3 g/mol) ist ein Dihydropyridin. Es liegt als weisses bis blassgelbes, kristallines Pulver vor, das in Wasser praktisch unlöslich ist.

Wirkungen

Felodipin (ATC C08CA02 ) hat blutdrucksenkende und gefässerweiternde Eigenschaften. Die Wirkungen beruhen auf Blockade von Calciumkanälen in der glatten Gefässmuskulatur.

Indikationen

Zur Behandlung des Bluthochdrucks und zur Behandlung der Angina pectoris.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Tabletten werden in der Regel einmal täglich morgens nüchtern oder mit einem leichten Frühstück eingenommen. Felodipin soll nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.

Kontraindikationen

Felodipin ist bei Überempfindlichkeit, während der Schwangerschaft, bei dekompensierter Herzinsuffizienz, bei einem akuten Myokardinfarkt und instabiler Angina pectoris kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Felodipin wird von CYP3A4 metabolisiert. Entsprechende Arzneimittel-Wechselwirkungen mit CYP-Inhibitoren und -Induktoren sind möglich.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören eine Hautrötung (Flush), Kopfschmerzen und periphere Ödeme. Die Nebenwirkungen sind grösstenteils eine Folge der Gefässerweiterung.

siehe auch

Dihydropyridine, Grapefruitsaft

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 27.1.2018 geändert.
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