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Epoetin theta Arzneimittelgruppen Antianämika Epoetine

Epoetin theta ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Epoetine, der zur Behandlung einer Blutarmut infolge einer chronischen Niereninsuffizienz und bei Krebspatienten im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt wird. Es handelt sich um ein rekombinantes Erythropoetin (EPO), ein Glykoprotein, das vom Menschen hauptsächlich in der Niere gebildet wird. Epoetin theta wird intravenös oder subkutan verabreicht und stimuliert die Bildung roter Blutkörperchen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören grippeähnliche Beschwerden, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Hautausschlag und Bluthochdruck.

synonym: Epoetinum theta

Produkte

Epoetin theta ist als Injektionslösung im Handel (EpoTheta-Teva®, in einigen Ländern: Eporatio®). Es wurde in der Schweiz im Jahr 2010 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Epoetin theta ist ein rekombinantes Glykoprotein, das mit biotechnologischen Methoden hergestellt wird. Es besteht aus 165 Aminosäuren und hat dieselbe Sequenz wie das natürliche, in der Niere gebildete Erythropoetin (EPO). Die verschiedenen rekombinanten Epoetine unterscheiden sich im Glykolysierungsmuster.

Wirkungen

Epoetin theta (ATC B03XA01 ) stimuliert die Bildung roter Blutkörperchen im Knochenmark (Erythropoese).

Indikationen

Zur Behandlung einer Blutarmut infolge einer chronischen Niereninsuffizienz und bei Krebspatienten im Rahmen einer Chemotherapie.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird subkutan oder intravenös verabreicht.

Missbrauch

Epoetin alfa kann als Dopingmittel missbraucht werden, etwa im Radsport. Es ist in der Dopingliste enthalten und darf im Profisport ausserhalb oder während eines Wettkampfs nicht verwendet werden.

Kontraindikationen

Epoetin theta ist bei einer Überempfindlichkeit und einer unkontrollierten Hypertonie kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Es wurden keine Interaktionsstudien durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören grippeähnliche Beschwerden, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Hautausschlag und Bluthochdruck.

siehe auch

Epoetine, Antianämika

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 26.4.2014 geändert.
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