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Entecavir Arzneimittelgruppen Antiviralia Nukleosid-Analoga

Entecavir ist ein antiviraler Wirkstoff aus der Gruppe der Nukleosid-Analoga zur Behandlung der chronischen Hepatitis B. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der HBV-Polymerase und der Virusvermehrung. Das Arzneimittel wird einmal täglich nüchtern eingenommen, d.h. mindestens 2 Stunden vor oder 2 Stunden nach einer Mahlzeit. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit. Entecavir interagiert nicht mit CYP450.

synonym: Entecavirum, Entecavirum monohydricum, Entecavir-Monohydrat

Produkte

Entecavir ist in Form von Filmtabletten und als Lösung zum Einnehmen im Handel (Baraclude®). Es ist in der Schweiz seit dem Jahr 2006 zugelassen. Generika sind seit dem Jahr 2017 erhältlich.

Struktur und Eigenschaften

Entecavir (C12H15N5O3, Mr = 277.3 g/mol) ist ein 2'-Deoxyguanosin-Nukleosidanalog. Es liegt als weisses Pulver vor, das in Wasser nur schwer löslich ist. Entecavir ist ein Prodrug und wird in der Zelle zum aktiven Metaboliten Entecavirtriphosphat phosphoryliert.

Wirkungen

Entecavir (ATC J05AF10 ) hat antivirale Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der HBV-Polymerase (HBV-Reverse-Transkriptase) und der Virusvermehrung. Entecavir ist ein Analogon des natürlichen Substrats 2'-Deoxyguanosintriphosphat.

Indikationen

Zur Behandlung einer chronischen Hepatitis B.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird einmal täglich nüchtern eingenommen, d.h. mindestens 2 Stunden vor oder 2 Stunden nach einer Mahlzeit.

Kontraindikationen

Entecavir ist bei einer Überempfindlichkeit kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Entecavir interagiert nicht mit CYP450. Arzneimittel-Wechselwirkungen sind mit Medikamenten möglich, die wie Entecavir über die Niere eliminiert werden.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit.

siehe auch

Nukleosid-Analoga, Hepatitis B

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.4.2017 geändert.
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