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Eftrenonacog alfa Arzneimittelgruppen Blutgerinnungsfaktoren

Eftrenonacog alfa ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Blutgerinnungsfaktoren, der zur Vorbeugung und Behandlung von Blutungen bei vorbehandelten Patienten mit Hämophilie B eingesetzt wird. Es handelt sich um ein Fusionsprotein, das aus dem Gerinnungsfaktor IX besteht, der kovalent an das Fc-Fragment des humanen Immunglobulins IgG1 gebunden ist. Dadurch resultiert eine lange Halbwertszeit. Das Arzneimittel wird intravenös injiziert. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, eine orale Parästhesie und eine obstruktive Uropathie.

synonym: Eftrenonacogum alfa, Eftrenonacogum alpha, rFIXFc

Produkte

Eftrenonacog alfa wurde in den USA im Jahr 2014 und in der EU und in der Schweiz im Jahr 2016 als Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung zugelassen (Alprolix®).

Struktur und Eigenschaften

Eftrenonacog alfa ist ein rekombinantes Fusionsprotein, das aus dem humanen Gerinnungsfaktor IX besteht, der kovalent an das Fc-Fragment des humanen Immunglobulins IgG1 gebunden ist (Abkürzung „rFIXFc“). Eftrenonacog alfa wird mit biotechnologischen Methoden hergestellt.

Wirkungen

Eftrenonacog alfa (ATC B02BD04 ) ersetzt den fehlenden Faktor IX, der bei der Blutgerinnung eine zentrale Rolle spielt. Dadurch können Blutungen verhindert werden. Durch die Kombination mit dem Fc-Fragment resultiert eine lange Halbwertszeit von 82 Stunden. Der Fc-Anteil interagiert mit dem neonatalen Fc-Rezeptor.

Indikationen

Für die Vorbeugung und Behandlung von Blutungen bei vorbehandelten Patienten mit Hämophilie B (kongenitaler Faktor-IX-Mangel).

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Arzneimittel wird als intravenöse Injektion verabreicht.

Kontraindikationen

Eftrenonacog alfa ist bei einer Überempfindlichkeit kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Kopfschmerzen, eine orale Parästhesie und eine obstruktive Uropathie.

siehe auch

Blutgerinnungsfaktoren

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 7.11.2016 geändert.
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