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Dimetindenmaleat-Gel Arzneimittelgruppen Antihistaminika

Dimetindenmaleat ein antiallergischer und juckreizlindernder Wirkstoff aus der Gruppe der Antihistaminika der 1. Generation. Es wird in Form eines Gels zur äusserlichen Behandlung juckender Erkrankungen der Haut verwendet, zum Beispiel bei Insektenstichen, leichten Verbrennungen und kleinflächigem Sonnenbrand. Das Arzneimittel wird zwei- bis viermal täglich dünn aufgetragen und verrieben. Es soll nicht grossflächig angewandt werden. Die Effekte beruhen auf dem Antagonismus an Histamin-H1-Rezeptoren und treten rasch ein. Das Gel hat auch kühlende Eigenschaften. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Hautreaktionen.

synonym: Dimetinden-Gel

Produkte

Dimetindenmaleat ist in der Schweiz seit dem Jahr 1974 in Form eines Gels im Handel (Fenistil® Gel).

Struktur und Eigenschaften

Dimetinden (C20H24N2, Mr = 292.4 g/mol) liegt in Arzneimitteln als Dimetindenmaleat vor, ein weisses, kristallines Pulver, das in Wasser schlecht löslich ist. Der Name leitet sich von den zwei Methylgruppen am Stichstoff und vom zentralen Indenring ab.

Wirkungen

Dimetindenmaleat (ATC D04AA13 ) hat antihistamine, antiallergische, juckreizlindernde und lokalanästhetische Eigenschaften. Die Effekte beruhen auf dem Antagonismus an Histamin-H1-Rezeptoren. Sie treten rasch ein und erreichen nach etwa vier Stunden ihr Maximum. Die Gelgrundlage ist zusätzlich kühlend.

Indikationen

Zur Behandlung juckender Erkrankungen der Haut wie:

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Das Gel wird zwei- bis viermal täglich dünn aufgetragen und verrieben. Nicht grossflächig auftragen.

Kontraindikationen

Das Gel ist bei einer Überempfindlichkeit und einer bekannten Insektenstichallergie kontraindiziert. Bei Kindern unter zwei Jahren darf es nur auf ärztliche Verordnung angewandt werden. Das Gel soll nicht grossflächig und nicht auf verletzte Haut aufgetragen werden. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören lokale Hautreaktionen wie trockene Haut, ein Hautbrennen und selten eine allergische Dermatitis. Solche Reaktionen können auch von den Hilfsstoffen hervorgerufen werden.

siehe auch

Dimetindenmaleat-Tropfen, Heuschnupfen

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.11.2015 geändert.
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