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Cilazapril Arzneimittelgruppen ACE-Hemmer

Cilazapril ist ein blutdrucksenkender Wirkstoff aus der Gruppe der ACE-Hemmer zur Behandlung des Bluthochdrucks und einer Herzinsuffizienz. Die Wirkungen beruhen auf der Hemmung des Enzyms ACE (Angiotensin Converting Enzyme) und damit der reduzierten Bildung von Angiotensin II. Die Tabletten werden einmal täglich zu selben Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Bei der Behandlung muss beachtet werden, dass Cilazapril zu einem Anstieg des Serumkaliums führen kann. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Übelkeit, Hautausschlag, ein trockener Reizhusten, Atemnot, Hypotonie, Palpitationen, Angina pectoris, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen und angioneurotische Ödeme möglich.

synonym: Cilazaprilum PhEur, Cilazaprilum anhydricum

Produkte

Cilazapril ist in Form von Filmtabletten im Handel (Inhibace®). Es sind Fixkombinationen mit Hydrochlorothiazid erhältlich (Inhibace® plus). Cilazapril ist in der Schweiz seit 1990 zugelassen.

Struktur und Eigenschaften

Cilazapril (C22H31N3O5, Mr = 417.5 g/mol) liegt als weisses, kristallines Pulver vor, das in Wasser schwer löslich ist. Es ist ein Prodrug, das nach der Absorption rasch in die aktive Form Cilazaprilat hydrolysiert wird. Das Prodrug wurde entwickelt, weil es eine höhere Bioverfügbarkeit hat.

Wirkungen

Cilazapril (ATC C09AA08 ) hat blutdrucksenkende Eigenschaften und entlastet das Herz (Vor- und Nachlast). Die Wirkungen beruhen auf der Hemmung der Bildung von Angiotensin II aus Angiotensin I durch Hemmung des Angiotensin Converting Enzyme (ACE). Cilazapril hebt somit die Effekte von Antiogensin II auf.

Indikationen

Zur Behandlung des hohen Blutdrucks und der chronischen Herzinsuffizienz.

Dosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Tabletten werden einmal täglich unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Sie sollten immer zur selben Tageszeit verabreicht werden.

Kontraindikationen

Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen sind unter anderem mit Antihypertonika, Digoxin, Lithium, Diuretika, Antidepressiva, Sympathomimetika und bestimmten Hämodialyse-Membranen möglich. Kalium, kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimitteln mit einem Einfluss auf den Kaliumspiegel können das Risiko für eine Hyperkaliämie erhöhen.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Übelkeit, Dyspepsie, Hautausschlag, ein trockener Reizhusten, Atemnot, Hypotonie, Palpitationen, Angina pectoris, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen und angioneurotische Ödeme möglich.

siehe auch

ACE-Hemmer

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.10.2017 geändert.
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