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Calcium Arzneimittelgruppene Mineralstoffe

Calcium ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Mineralstoffe, der alleine oder in Fixkombination mit Vitamin D unter anderem bei einem erhöhten Bedarf, zur Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose und bei allergischen Erkrankungen verabreicht wird. Die übliche Dosis für Erwachsene liegt bei 500 bis 1200 mg pro Tag. Calcium wird in Form verschiedener Salze und häufig als Kau-, Lutsch- oder Brausetabletten verabreicht. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden. Calcium soll nicht zum selben Zeitpunkt mit bestimmten Medikamenten eingenommen werden, weil dadurch die Aufnahme dieser Arzneimittel in den Körper verringert werden kann.

synonym: Kalzium, Ca

Produkte

Calcium ist in zahlreichen Arzneimitteln als Monopräparat, als Fixkombination mit Vitamin D (in der Regel Cholecalciferol) und anderen Vitaminen und Mineralstoffen im Handel. Zu den am häufigsten verwendeten Darreichungsformen gehören Kau-, Lutsch-, Schmelz- und Brausetabletten. Seit einiger Zeit sind auch Filmtabletten verfügbar, die ganz geschluckt werden können.

Struktur und Eigenschaften

Calcium ist in den Arzneimitteln in Form verschiedener Salze enthalten. Dazu gehören beispielsweise Calciumcarbonat, Calciumglubionat, Calciumhydrogenphosphat, Calciumgluconat, Calciumcitrat und Calciumlactat. Das häufig verwendete Calciumcarbonat (CaCO3, Mr = 100.1 g/mol) liegt als weisses Pulver vor, das in Wasser praktisch unlöslich ist.

Wirkungen

Calcium (ATC A12AA ) wird zur ausreichenden Versorgung des Körpers eingenommen. Calcium gehört zu den wichtigsten Mineralstoffen und ist unter anderem für den Aufbau der Knochen und Zähne, für die Reizleitung der Nervenzellen, die Muskulatur, das Herz und die Blutgerinnung von Bedeutung.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Die übliche Dosis für Erwachsene liegt bei 500 bis 1200 mg pro Tag. Die Arzneimittel werden unabhängig von den Mahlzeiten verabreicht.

Kontraindikationen

Calcium ist bei Überempfindlichkeit, Hypercalcämie, calciumhaltigen Nierensteinen, Nephrocalcinose, schwere Hypercalciurie und bei schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Calcium kann bei gleichzeitiger Verabreichung die Aufnahme anderer Medikamente in den Körper reduzieren. Zu den betroffenen Medikamenten gehören zum Beispiel Antibiotika wie Tetrazykline und Chinolone, Eisentabletten, Levothyroxin, Antiepileptika sowie die Biphosphonate, die häufig mit Calcium kombiniert werden. Es wird ein ausreichender zeitlicher Abstand von 2 bis 3 Stunden bei der Einnahme empfohlen. Weitere Arzneimittel-Wechselwirkungen sind mit Herzglykosiden, Glucocorticoiden, Antazida, Phosphaten und Thiaziden möglich. Vitamin D erhöht die Aufnahme von Calcium, was in der Regel erwünscht ist.

Unerwünschte Wirkungen

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Verstopfung und Durchfall. Selten ist eine Hypercalcämie und eine Nierensteinbildung möglich. Weitere seltene Nebenwirkungen wie ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden diskutiert.

siehe auch

Cholecalciferol, Korallen-Calcium

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.10.2014 geändert.
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