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Bisswunden

Indikationen Wunden

Zusammenfassung

Durch Menschen oder Tiere zugefügte Bisswunden sind Gewebeverletzungen, die aufgrund der Infektionsgefahr grundsätzlich immer in ärztlicher Behandlung versorgt werden sollten. Diese reinigen, desinfizieren und verschliessen die Wunde und führen unter Umständen eine prophylaktische Therapie mit Antibiotika, Antiviralia oder Impfungen durch.

Symptome

Eine Bisswunde ist eine Gewebeverletzung, die durch einen Menschen oder ein Tier zugefügt wurde.

Komplikationen

Die grösste Sorge bei einer Bisswunde ist die Übertragung von Infektionskrankheiten, z.B. Hepatitis, HIV oder Tollwut (Die Schweiz gilt derzeit als tollwutfrei). Auch Schäden an Sehnen, Muskeln oder Nerven können auftreten.

Therapie

Wundversorgung:

Durch Menschen oder Tiere zugefügte Bisswunden sollen aufgrund der Infektionsgefahr grundsätzlich immer von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt werden. Diese reinigen und desinfizieren die Wunde sachgemäss, verschliessen sie und führen unter Umständen eine prophylaktische Therapie mit Antibiotika, Antiviralia oder Impfungen durch.

In der Apotheke kann in Notfallen allenfalls eine erste Wundversorgung durchgeführt werden. Empfohlen wird zum Beispiel: Reinigung und Spülung mit reichlich Ringerlösung oder physiologischer Kochsalzlösung oder eine verdünnten Iod-Povidon-Lösung (Betadine®).

siehe auch

Insektenstiche, Wundversorgung, Zeckenbiss


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Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am 4.2.2010