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Bimagrumab Arzneimittelgruppen Monoklonale Antikörper

Bimagrumab ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper, der den Aufbau der Skelettmuskulatur fördert. Die Effekte beruhen auf der Bindung an Activin-Rezeptoren vom Typ II, was die Interaktion der hemmenden natürlichen Liganden Myostatin und Activin unterbindet. Dadurch wird die Muskeldifferenzierung und -hypertrophie gefördert. Bimagrumab ist zur Behandlung von Muskelerkrankungen vorgesehen, die mit einem Muskelschwund einhergehen. Es ist derzeit bei Novartis in klinischer Entwicklung und noch nicht im Handel erhältlich.

synonym: Bimagrumabum, BYM338

Produkte

Bimagrumab ist bei Novartis in klinischer Entwicklung und derzeit noch nicht im Handel erhältlich. Entwickelt wurde der Antikörper bei MorphoSys in München.

Struktur und Eigenschaften

Bimagrumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper.

Wirkungen

Bimagrumab fördert den Aufbau der Skelettmuskulatur. Der Antikörper bindet mit hoher Affinität an Activin-Rezeptoren vom Typ II und unterbindet die Bindung der natürlichen hemmenden Liganden Myostatin und Activin, welche den Muskelaufbau, d.h. seine Differenzierung und die Hypertrophie, negativ beeinflussen.

Indikationen

Zur Behandlung von Muskelerkrankungen mit Muskelschwund und Muskelschwäche, zum Beispiel:

Missbrauch

Aufgrund der muskelaufbauenden Eigenschaften des Wirkstoffs wird befürchtet, dass Bimagrumab als Dopingmittel und für das Bodybuilding missbraucht werden könnte.

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.1.2016 geändert.
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