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Azol-Antimykotika Arzneimittelgruppen Antimykotika

Azol-Antimykotika sind Arzneimittel zur innerlichen und äusserlichen Behandlung von Pilzinfektionen, wie zum Beispiel Fusspilz, Nagelpilz oder Scheidenpilz. Beachtet werden muss unter anderem die lange Behandlungsdauer je nach Erkrankung. Bei einer innerlichen Anwendung können selten schwere unerwünschte Wirkungen auftreten. Innerlich angewendet sind die Mittel zudem anfällig für Arzneimittel-Wechselwirkungen.

synonym: Imidazol-Antimykotika, Triazol-Antimykotika

Wirkungen

Azol-Antimykotika sind antimykotisch, d.h. gegen Pilze wirksam. Einige können auch gegen grampositive Bakterien wirksam sein.

Wirkmechanismus

Die Wirkstoffe hemmen die Lanosterol 14α-Demethylase in Pilzen. Dadurch wird die Synthese von Ergosterol gehemmt, was zu einer Akkumulation von Vorstufen und zur Störung des Aufbaus der Zellwand der Pilze führt.

Indikationen

Pilzinfektionen, wie z.B. Fusspilz, Nagelpilz, Candidamykosen, Scheidenpilz, Schuppen, Pityriasis versicolor, Kryptokokkose, Aspergillosen, abhängig vom Wirkstoff und der Darreichungsform

Wirkstoffe

In der Schweiz nicht im Handel:

Strukturell wird zwischen Imidazol- und Triazol-Antimykotika unterschieden

Interaktionen

Azol-Antimykotika sind starke CYP-Inhibitoren und haben ein hohes Potential für Arzneimittel-Wechselwirkungen. Die Verabreichung der Wirkstoffe an Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die CYP-Substrate sind, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen führen und die Wirkungen und unerwünschten Wirkungen verstärken.

Autor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Dieser Artikel wurde zuletzt am 6.11.2017 geändert.
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