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Atenolol Arzneimittelgruppen Betablocker

Atenolol ist ein blutdrucksenkender und antiarrhythmischer Wirkstoff aus der Gruppe der kardioselektiven und hydrophilen Betablocker ohne membranstabilisierende oder intrinsische sympathomimetische Effekte. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen und zur Prophylaxe nach einem Herzinfarkt eingesetzt. Die Wirkungen beruhen auf dem selektiven und kompetitiven Antagonismus an Beta1-Adrenozeptoren. Die Tabletten werden in der Regel einmal täglich zur selben Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Müdigkeit, ein tiefer Puls, kalte Extremitäten, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

synonym: Atenololum PhEur

Produkte

Atenolol ist in Form von Filmtabletten im Handel (Tenormin®, Generika). Es ist in der Schweiz seit 1976 zugelassen und wird auch fix mit Nifedipin (Nif-Ten®, Beta-Adalat®) und Chlortalidon (Tenoretic®) kombiniert.

Struktur und Eigenschaften

Atenolol (C14H22N2O3, Mr = 266.3 g/mol) ist ein Racemat. Es liegt als weisses Pulver vor, das in Wasser wenig löslich ist.

Wirkungen

Atenolol (ATC C07AB03 ) hat blutdrucksenkende und antiarrhythmische Eigenschaften und reduziert die Herzfrequenz und die Herzarbeit. Es ist ein Beta1-selektiver und hydrophiler Betablocker ohne membranstabilisierende oder intrinsische sympathomimetische Effekte. Die Wirkungen beruhen auf dem selektiven und kompetitiven Antagonismus an Beta1-Adrenozeptoren. Die Halbwertszeit liegt bei etwa 6 Stunden.

IndikationenDosierung

Gemäss der Fachinformation. Die Tabletten werden in der Regel einmal täglich unabhänig von den Mahlzeiten und immer zur selben Tageszeit eingenommen.

Kontraindikationen

Atenolol ist bei einer Überempfindlichkeit, Bradykardie, kardiogenem Schock, Hypotonie, metabolischer Azidose, schweren peripheren Zirkulationsstörungen, AV-Block, Sick-Sinus-Syndrom, unbehandeltem Phäochromozytom und dekompensierter Herzinsuffizienz kontraindiziert. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Arzneimittel-Wechselwirkungen wurden mit den folgenden Wirkstoffen beschrieben:

Unerwünschte Wirkungen

Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Müdigkeit, ein tiefer Puls, kalte Extremitäten, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

siehe auch

Betablocker

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.4.2014 geändert.
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