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Androgene

Arzneimittelgruppen Sexualhormone

Zusammenfassung

Androgene sind männliche Sexualhormone aus der Klasse der Steroidhormone. Testosteron ist das wichtigste im Organismus gebildete Androgen. Androgene stimulieren die Ausbildung der männlichen Geschlechtsorgane und sind für die Spermatogenese verantwortlich. Darüber hinaus haben Androgene anabole Effekte im Protein- und Nukleinsäurestoffwechsel.

Synthese und Freisetzung

Androgene werden in den Leydig-Zwischenzellen des Hodens, den Nebennierenrinde und in kleinen Mengen in den Eierstöcken aus Cholesterol gebildet. Die Bildung wird durch Gonadoliberin und LH gesteuert. Die Sekretion unterliegt einer zirkadialen Rhythmik mit einem Maximum am Vormittag. Es existiert ebenfalls eine jahreszeitlich abhängige Ausschüttung: im Frühling kommt es zu einem Anstieg der Sekretion. Bei schweren physiologischen Belastungen und Stress sinkt die Androgenbildung.

Wirkungen

Soffwechsel:

allgemein:

Zielorgan:

männliche Genitalien:

Haut und Haare:

Skelett:

tiefe Dosis:

hohe Dosis:

Zentrales Nervensystem:

Enzyme:

Blut:

Indikationen

Strukturbeispiel

Wirkstoffe

Kontraindikationen

Interaktionen

Androgene verstärken die blutgerinnende Wirkung von Cumarin-Derivaten

Unerwünschte Wirkungen

Frauen:

Beide Geschlechter:

Kinder und Männer:

Pathophysiologie

Beratungshinweise

Wird nach einer längeren Androgenbehandlung das Medikament plötzlich abgesetzt, kommt es zu einem Rebound-Phänomen mit einer überschiessenden Spermiogenese. Die verminderte Empfindlichkeit der Androgenrezeptoren im Hypothalamus ist die Ursache dafür.

Wissenswertes

Androstendion hat eine schwache androgene Wirkung, Dehydroepiandrosteron eine mässig starke androgene Wirkung. Testosteron und sein Metabolit Dihydrotestosteron sind stark wirksame Androgene.

Dihydrotestosteron wird durch eine 5α-Reduktase aus Testosteron gebildet.

Literatur

Weitere Informationen

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Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am 15.3.2010